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Datum Künstler Ausstellung www
08.03.2019  Alma Göring/Carla Chlebarov  ONE THOUSAND COLOURS   
ONE THOUSAND COLOURS BY ALMA GÖRING AND CARLA CHLEBAROV

Die Plattform 3/3 zeigt dieses Jahr zum Weltfrauentag 2 Powerfrauen.
Alma Göring und Carla Chlebarov.
Carla Chlebarov und Alma Göring sind in dem Abstrakten Expressionissmus verwurzelt, die Arbeit entsteht aus der Farbe und der Geste. Sie schöpfen beide aus ihrer Reisetätigkeit. Die Arbeiten sind gestisch meist abstrakt.
Die Malerei von Carla Chlebarov und Alma Göring ist keine ungehämmte Zügellosigkeit, keine reine Beliebigkeit und auch kein reines Chaos. Im Hintergrund wirken immer Grundgesetze der Komposition mit, die in das prozesshafte Arbeiten einfließen. Es ist der stetige Austausch zwischen Malerin und Bild der letztlich auf einen Punkt zustrebt, an dem das Bild ein „Fertig“ signalisiert.
Carla Chlebarov verwendet alle Techniken, untermalt meist mit Acryl und Pigmenten und übermalt mit Öl. Sie arbeitet mit vielen Schichten und randabfallend. Die Arbeiten gehen in den Raum über ungehalten.
Auf Alma Görings Arbeiten sind meist grössere Flächen die mit dem Umraum spielen zu sehen. Sie verwendet Acryl und Pigmente. Die Farbteile sind meist im Bild gehalten.

Zu Carla Chlebarov:
Geboren 1966 auf Norderney, Ausbildung zur Schauwerbegestalterin, Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, Malerei, Grafik und Gestaltung von Räumen, insbesondere Kulträumen, abgeschlossen mit Diplom/Meisterschülerin, Studium an der internationalen Sommerakademie in Salzburg bei Prof. Hermann Nitsch, Gestische Malerei/Aktionsmalerei, Assistentin von Prof. Hermann Nitsch an der intern. Sommerakademie Salzburg, Arbeitsaufenthalte in den U.S.A. und Studium der Radierung in San Miguel de Allende, Mexiko
Mitglied im VBKW und FKK, Uhldingen-Mühlhofen
Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

Alma Goering, geboren im Münstertal, Ausbildung zur Dekorateurin, kam erst spät zur Malerei. Schon nach den ersten Pinselstrichen stand für sie fest, das wird mehr als ein Hobby. Nach einigen Akademiebesuchen traf sie 2013 auf Jerry Zeniuk, ein Farbfeldmaler, ehemals Professor der Akademie der Bildenden Künste München, der ihre Malerei entscheidend mit prägte.
Seit einigen Jahren arbeitet sie im eigenen Atelier und verfolgt konsequent ihren Weg ohne sich vom Zeitgeist beeinflussen zu lassen. Ihre Handschrift ist in jedem Ihrer Bilder wiedererkennbar, ob figürlich, in der Farbmalerei oder in gestischen Arbeiten.

Exotische Länder, die sie mit dem Rucksack auf eigene Faust bereist, sind ihre Inspirationsquellen. So entstehen Erinnerungsbilder, die einer emotional- assoziativen Ebene entsprechen und in freie farbexpressive Gestaltungen umgesetzt werden.

In mehreren Einzel-und Gemeinschaftsausstellungen wurden ihre Bilder in den letzten Jahren mit großem Erfolg im süddeutschen Raum gezeigt. 
Datum Künstler Ausstellung www
11.01.2019  Gisela Hecht  "Linie- Fläche-Abstrakt   
Gisela Hecht


Bilder können eine Geschichte erzählen oder ein Geheimnis bewahren.

Meine Bilder sind eine Auseinandersetzung zwischen Plan und Intuition und entstehen in einem intensiven Prozess.
Bei meinen Arbeiten in Mischtechnik (Acryl, Ölpastellkreide und Tusche) entsteht durch Übermalungen Neues und Ungeplantes. Sie sind sowohl gemalte Gedanken wie gemalte Gefühle - abstrakte Bilder, die nur manchmal an etwas Gegenständliches erinnern.
Mir geht es nicht darum Gegenstände wiederzugeben, sondern das Bild selbst zum
Gegenstand zu machen. Es gibt kein Zentrum oder kompositorische Mitte, sondern eine Gleichwertigkeit aller Bildteile ohne Anfang und Ende.
Farbe ist nicht mehr das wichtigste Ausdruckmittel meine Themen zu bearbeiten. Inzwischen suche ich die Verbindung von Linie und Fläche.
Worte von Antoni Tàpies: „Vergessen wir das Nachdenken über Kunst, denn es ist sinnvoller stets mit derselben Offenheit und Unschuld an den Gegenstand heranzutreten wie jemand, der die Welt jeden Morgen mit neuen Augen sieht. Eines allerdings ist sicher: Wie unendlich viel wichtiger ist es Kunst zu fühlen, zu erleben, als über sie nachzudenken.“