Ausstellungsarchiv

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Datum Künstler Ausstellung www
01.08.2017  Sommerpause     
 
   
Datum Künstler Ausstellung www
14.07.2017  Jürgen Weing  "Summertime"  www.juergenweing.de 
Jtypisch für seine literarischen Arbeiten das Spiel mit Klängen und Sprachgrenzen. Mehrmaliger Teilnehmer des interdisziplinären Künstleraustauschs Salem2Salem, Salem Bodenseekreis und Salem, New York.

Summertime
Die Plattform 3/3 in Friedrichshafen zeigt unter dem Titel „Summertime“ Strichzeichnungen von Jürgen Weing

Ein paar bewusst gesetzte geschwungene Linien, ergänzt um etwas Wäschespitze oder Fake Fur reichen dem Künstler und Lyriker Jürgen Weing, um auf Papier eine Welt unterschiedlichster Frauen- und Männerfiguren entstehen zu lassen. Eine Auswahl dieser „Spitzenbilder“ wird unter dem Titel „Summertime“ von 14. bis 23. Juli 2017 in den Räumen der Plattform 3/3 vorgestellt. Zu sehen sind sowohl Originale als auch großformatige Monoprints.

So reduziert die „stofflichen“ Strichzeichnungen sind, jede Figur erhält durch die Linienführung ihren unverkennbaren Charakter. Und es macht Freude, die „Damen und Herren“ in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen zu beobachten – beim Plausch mit der Freundin, beim Radeln, beim Eis essen oder dem Spaziergang mit dem Hund etc. Moderne Kunst, die man nicht enträtseln muss und die man ohne Erklärungen eines Galeristen versteht. 
 
Datum Künstler Ausstellung www
12.05.2017  Annemarie Rudolph  Canyonland   
In den USA, in Utah, Nevada und Colorado, dem Land der Canyons und Arches, einer steinernen Urlandschaft, die ohne den Menschen in den letzten 10 Millionen Jahren ihre Formen fand, entstand durch die Elemente Wasser, Eis und Wind eine unvorstellbare und phantastische Landschaft aus steinernen Bögen und abgeschliffenen Felswänden. Gewaltige Kräfte und hundert Millionen Jahre Erosion haben zusammen dieses Land geschaffen, das sich der dichtesten Konzentration von Naturbögen (Arches) der Welt rühmen kann. Die Gesteinsbänder schillern in glühenden Farben, vom Sonnenlicht, je nach Tageszeit, ständig magisch verwandelt. Die Skala reicht von sandigem Gelb über warmes Goldbraun zu Rostrot und blassem Grün. Im Capitol Reef Nat. Park findet man eine Felswildnis mit tiefen Schluchten, in denen sich Klippen, Türme und Zinnen verlieren. Die Wände der Felsen sind mit Zeichnungen und hinterlassenen Namen übersät, gleichwohl als Zeitzeuge der Geschichte. Die Sandsteinablagerungen des Zion Nat. Parks zählen zu den mächtigsten des Colorado Plateaus. Elfenbeinfarbene Titanen, die oftmals mit schachbrettartigen Erosionslinien überzogen sind. Vertikale Runzeln wurden von Rinnsalen in den Fels graviert, horizontale vom Wind und von Sandstürmen. Ein überwältigender Moment war der erste Blick über die Abbruchkante des Grand Canyons. Dieses Erlebnis gab mir die Bestätigung, mich in meiner Malerei weiterhin mit den Elementen und deren Einfluss in der Natur zu beschäftigen.

Malerei von Annemarie Rudolph

„Was ist Kunst / wenn nicht / Schicksal / und Chaos / geteilt durch / Erkenntnis / und Liebe / im / Erlebnisse schaubar /
aufzeichnenden / Spiel?“

Diese so treffenden Worte von Kurt Leonhard könnten als Motto für den Weg von Annemarie Rudolph zur Malerei stehen. Sie hat sich in einem Alter jenseits der Mitte des Lebens beharrlich und konsequent ihre Akademien und Lehrer selbst gesucht. Es war eine bewußte, ja eine zwingende Entscheidung, denn sie malt, weil sie malen muß.

Scheint es nicht paradox, daß angesichts so vieler vom Menschen zu verantwortender Umweltkatastrophen die Technikgläubigkeit kaum ins Wanken gerät, ja mehr noch, daß unterdessen virtuelle Welten nahezu gleichberechtigt neben der realen Welt stehen – und daß dennoch die individuelle Kunstäußerung des Menschen weiterhin für viele Zeitgenossen faszinierend geblieben ist? Vielleicht ist das so, weil die Kunst eines der letzten Refugien des ungezügelten, nicht bis ins letzte berechenbaren, aus den Tiefen seines Wesens heraus schaffenden Menschen ist.

Aus dieser Quelle speist sich auch Annemarie Rudolphs Malerei. Ihre Arbeiten sprechen von ihrer engen, ja geradezu symbiotischen Beziehung zu Natur und Kunst. Wie wir wissen, gibt es kaum eine Form oder Farbe, die nicht auch in der Natur zu finden wäre. So liegt auch der Vergleich zwischen Natur und Kunst immer nahe, gleichviel wie künstlich Natur und wie abstrakt Kunst auch sein mag. Annemarie Rudolph bedient sich in ihrer Malerei der Stilmittel des Informel, von dem ein launiges Schlagwort behauptet: „Informel geht schnell“. Ihre Arbeiten jedoch zeigen etwas durchaus anderes: ein stetes, beharrliches Ringen um die adäquate Ausdrucksform.

Ausgangspunkt ist immer wieder ein zutiefst sinnenhaftes Naturerleben, das sie strukturierend zu ordnen sucht. Erde-Feuer-Wasser-Luft, die vier Elemente in der Vielfalt ihrer Erscheinungsformen sind ein unerschöpfliches Thema für die Malerin. Sie nähert sich ihnen, sammelt nicht nur Eindrücke, die dann Auslöser für ganze Bildserien werden, sondern auch Naturmaterialien wie Sand, Erde, Asche, Holzkohle und Pigmente. Nicht die Postkartenschönheit interessiert sie, sondern vielmehr die faszinierende Fülle der Naturerscheinungen. Intuitiv und spielerisch-experimentell nähert sie sich der Bildgestaltung, setzt auf Naturmaterialien, schichtet sie aufeinander, trägt sie wieder ab, gräbt Risse und Schrunden in die Schichten. Auch dem „Meister Zufall“ wird durchaus Raum gegeben, dem lebendigen Malprozeß wird Vorrang eingeräumt. Werkgruppen wie die Reihe der Islandbilder oder die Canyon-Serie erzählen von Annemarie Rudolphs intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema. „Das Bild soll eine eigene Welt, eine eigene Wirklichkeit werden“, hat sie einmal gesagt. Nichts anderes meinte Cézanne, wenn er erklärt: „Kunst ist eine Harmonie parallel zur Natur.“

Monika Spiller, Kunsthistorikerin 
Datum Künstler Ausstellung www
01.04.2017  keine Ausstellung     
 
   
Datum Künstler Ausstellung www
03.03.2017  Romana Glunk  "AusdrucksARTen"   
Romana Glunk



Geboren in Oberndorf/N.
Lebt in Fluorn-Winzeln
Arbeitet in Dornhan und in
Bochum bei Stephan Geisler
Malerei Acryl und Mischtechnik
Mitglied der Künstlergilde seit 2015





- Ich male die Nasen absichtlich schief, damit die Leute gezwungen sind sie anzusehen
o Pablo Picasso

Meine freie bis realistische Arbeitsweise soll dem Betrachter gegenständlichen Halt bieten, jedoch durch die Abstraktion Raum für die eigene Phantasie überlassen.

Romana Glunkwohnhaft in Fluorn-Winzeln
Seit 2002 privater Unterricht in Aquarellmalerei
Seit 2005 Studienkurse an Kunstakademien –Bad Reichenhall, Augsburg, Fabrik am See und Schloss Kißlegg, Kunstschule Hohenstein
Schülerin von Alexander Jeanmaire .
Seit 2012 in der Jahresgruppe im Atelier von Stephan Geisler, Bochum.

Ausstellungen
Seit 2003 verschiedene Einzel- und Gruppenausstellungen u.a.
Schwenningen, Schloss Kißlegg, Etage 2 Rottweil, Donauhalle Donaueschingen
Duale Hochschule Schwenningen
Kunstmarkt Herrenberg,
Augustinerkloster Oberndorf/N.
Jährlich: Wasserschloss Glatt
und eigenes Offenes Atelier
Seit 2015 Mitglied Künstlergilde Donaueschingen

Die Liebe zum Zeichnen und Malen war schon immer da. Vertieft habe ich meine Leidenschaft aber
erst Jahre später. Den Einstieg fand ich über die Aquarellmalerei und der Kunstschule Hohenstein in Rottweil. Angeschlossen haben sich zahlreiche Kurse an Kunstakademien bei verschiedenen Dozenten. Seit 2012 male ich in der Jahresgruppe von Stephan Geisler in Bochum , den ich an der Kunstakademie Bad Reichenhall kennen lernte. Seit dieser Zeit hat sich mein Malstil von der rein informellen Abstraktion, auf abstrahierten Realismus verändert. Wobei meine Vorliebe das Darstellen von Lebewesen – Mensch und Tier- in jeder Form, ist. Einem auf den ersten Blick langweiligen Schaf einen Ausdruck und Aussagekraft zu geben, reizt mich genau so wie den Tänzern im modernen Tanztheater Bewegung, Leichtigkeit, Kraft und einen gefühlvollen Gesichtsausdruck zu verleihen. Dabei entferne ich mich mal mehr mal weniger von der Realität. Die Farben dienen eher dem Ausdruck eines Zustandes als die Wirklichkeit darzustellen.
Jede leere Leinwand ist für mich ein neues Spiel, Reiz und Freude sie mit Farbe zu füllen. 
Datum Künstler Ausstellung www
27.01.2017  Andrea Jeltsch  Objekt-Form-Gestalt   
Kategorie: Bildhauerei Ausstellung
Titel: Objekt, Form, Gestalt
Datum: 27.01.2017 bis 02.02.2017
Öffnungszeiten: Samstag / Sonntag: 14:00 - 18:00 Uhr,
Donnerstag: 18:00 - 20:00 Uhr
Vernissage: Freitag 27.01.2017 um 19:00 Uhr
Künstler: Andrea Jeltsch, Jahrgang 1967
verheiratet , zwei Kinder
Beruf Projekt Ingenieur im Techn. Einkauf
Neben Beruf und der Familie habe ich seit 2005 eine neue Bestimmung gefunden – die Bildhauerei. Nach Jahren der beruflichen Verwirklichung habe ich meine haptische Seite neu entdeckt. Es fasziniert und beschäftigt mich, Dinge zu entwickeln, zu gestalten und in eine ansprechende Form zu bringen.
Durch Studien von Akt und Abstraktion inspiriert habe ich in dieser Zeit eine große Auswahl an Objekten geschaffen. In Technik und Motiv wurde ich durch die Bildhauerin Waltraud Späth begleitet. Die Anerkennung und Motivation aus dem Freundeskreis hat mich motiviert, diese Arbeiten auszustellen. Einige dieser Arbeiten suchen nach einem neuen Zuhause. Durch immer neu gestellte Aufgaben und Materialien hat sich meine individuelle Formensprache entwickelt.
So stand am Anfang div. Aktstudien im Vordergrund. Anhand eines Models habe ich zuerst eine realistische Skizze in Ton erstellt. Dann folgte die Umsetzung in eine abstrakte Skulptur aus Holz oder Ton. Dies schulte den Blick für NATUR, FORM UND GESTALT.
Im Laufe der Zeit wurde dieses SEHEN und UMSETZEN ergänzt durch die Verwendung verschiedenster Techniken und Materialien. So bedarf die Erstellung einer Beton-Skulptur viele Arbeitsschritte wie – Positive Form in Ton – Gipsabguss – Ton entfernen – Beton gießen – Gips abtragen.
Auch die Aufgabe entwickelt sich mit jeder Arbeit fort. Schön ist das an meiner Serie „Lichtung“ zu erkennen, von Naturnah bis zur Abstraktion.
Experimentelles Arbeiten mit verschiedenen Materialien und Techniken sind ebenfalls wichtige Teile meiner Entwicklung. Die gestellte Aufgabe und die durch das Material geschuldeten Möglichkeiten begleiten mich im Alltag über Wochen.
Andere Materialien verleiten zu skizzenhaften, schnellen Arbeit. Hier hat mir Draht, Filz oder auch Polyester den Horizont geöffnet. Ausgehend von dem Thema Maske entstand in der Folge realitätsnahe Arbeiten aus Ton, Holzresten, Draht, Filz, Wolle bis zur Abstraktion in Alabaster.
Im Laufe der Zeit wird die persönliche Formensprache immer klarer:
Sehe das Objekt, Erkenne die Form und Gestalte das Schöne im Leben. 
 
Datum Künstler Ausstellung www
13.01.2017  Uwe Petrowitz  "Schau`n wir mal"   
“Die Sammlung von Uwe Petrowitz”



Seit bestimmt zwanzig Jahren baue ich mir meine meisten Möbel selbst.
Teils aus Metall, teils aus Holz, aus Fundteilen oder extra angefertigt.
Oder auch alles zusammen! Die Möbel, auch Objekte haben oft sehr ausgefallene
Maße und meist auch eine sehr eigenwillige Formsprache - Ausstrahlung.

Diese “Produkte” tauschte ich dann auch gern mit Künstlern, zB gegen Bilder.
Bei einer Vernissage vor über zehn Jahren erwarb ich dann mein erstes
grösseres Bild, “Josef auf der blauen Matratze” von Achim Speth.

Aber bei einem bleibt es nicht, ….. nun kommt Eins zu Anderen!

Die letzten ca. vier Jahre beschäftige ich mich nun noch intensiver mit aktueller
Kunst und auch in dieser Zeit kamen einige interessante Objekte hinzu.

Nun freut es mich, dass mir Erika Lohner die Plattform zur Verfügung stellt,
um einmal meine Sammlung zu präsentieren, die zwar “grosse” Namen enthält,
aber für “kleines Geld” zusammengetragen wurde.




Liste der vertretenen Künstler:

Max Ackermann, Valerio Adami, Horst Antes, Reiner Anwander, Siegfried Assfalg,
Curt Georg Becker, Hans Bernhardt, Hans Breinlinger, Himi Burmeister,
Carla Chlebarov, Friedel Dethleffs-Edelmann, Ursula Dethleffs, Otto Dix,
Dieter F. Domes, Paul Ebell, Barbara Ehrmann, Esteban Fekete, André Ficus,
HAP Grieshaber, Erwin Henning, Walter Herzger, Horst Kalbhenn,
Johanna Knöpfle, Sepp Mahler, Klaus Moritz, Christian Peschke, Heimrad Prem,
Edita Pröbstle, Shmuel Shapiro, Adolf Silberberger, Achim Späth, Werner Schmal,
Wolfgang Schmidberger, Dieter Schosser, Günther Henry Schulze,
Alexander Weinmann, Günther Widenhorn, Dietmar Zirzow und Andere