Ausstellungsarchiv

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Datum Künstler Ausstellung www
17.12.2010  Spaltenstein Projekt  Mail Art  www.spaltenstein -projekt.eu 
Unter Titel "KALTER LIEBER VERLETZTER MENSCH" steht dasAUFRUF
zur
Mailart-Ausstellung
"KALTER LIEBER VERLETZTER MENSCH"

Unter diesem Titel steht das gemeinsam ausgerufene Mailart-Projekt des Fachbereichs Altenpflege der Gotthilf-Vöhringer-Schule in Friedrichshafen und der Internationalen Künstlerinitiative SPALTENSTEIN-PROJEKT. Schwerpunkt der Aktion ist die Auseinandersetzung der Teilnehmer mit allen Facetten des Alter(n)s.

Was ist Mailart?
Mailart bedeutet, dass jeder Interessierte seine selbst geschaffenen Kunstwerke an einen Aufrufer umsonst per Post (Mail) sendet, welche beim Aufrufer dann verbleiben, also nicht mehr zurückgesandt werden. Dieser verpflichtet sich, diese Werke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und keinen persönlichen Profit daraus zu erzielen. Des Weiteren verpflichtet sich der Aufrufer, dieses Zusammentreffen/die Ausstellung der Werke zu dokumentieren und die Dokumentation jedem Teilnehmer umsonst zukommen zu lassen. Dieses Zusammentreffen findet statt, ohne Messung/Wertung der einzelnen Arbeit mit/an Anderen, wie es sonst z.B. bei Kunstwettbewerben üblich ist. Das bedeutet, dass jeder Mensch/Teilnehmer gleich gestellt ist, der Amateur mit dem professionellen Künstler. Dadurch nehmen der Fachbereich Altenpflege der Gotthilf-Vöhringer-Schule und das ;Spaltenstein-Projekt; die Tradition Ray Johnson's (Gründer der New York Correspondance School 1962, gestorben 1995) auf, der mit der Idee der internationalen Mail Art diesen Weg einschlug.

Erwünscht ist nun die Teilnahme von Kunstschaffenden, beispielsweise junge und alte Menschen, Patienten, Angehörige, Pflegekräfte, Ärzte oder Therapeuten; alle sind willkommen. Der Einsendeschluss für die Werke (nicht per e-Mail) ist der 21. November 2010, das Format ist auf Postkarten-Größe (maximal 14x21 cm) begrenzt. Damit wir Sie sofort per E-Mail über den Eingang Ihres Werkes informiert können, bitten wir Sie neben der postalischen Adresse auch um die Mitteilung Ihrer E-Mail-Adresse.

Zwei Mailart-Ausstellungsorte stehen schon fest, es werden die Gotthilf-Vöhringer-Schule und die Galerie PLATTFORM 3/3 in Friedrichshafen sein.
Verschiedene Einrichtungen in Baden-Württemberg haben schon für ihre Stadt/Ort ihr Interesse an einer Teilhabe in Form einer Mailart-Ausstellung aber auch schon mit eigenen Anschlussprojekten signalisiert. Für die Anschubfinanzierung wurden dankenswerterweise Gelder von der Johannes-Ziegler-Stiftung in Wilhelmsdorf zur Verfügung gestellt.

Durch die Teilnahme treten die Künstler die Abbildungsrechte ihrer eingesandten Werke für die Dokumentation und für die Veröffentlichung der Ausstellungen in Print- und Internetmedien an die ;Internationale Künstlerinitiative Spaltenstein-Projekt; ab. Wie bei Mailart üblich, so gilt auch hier der Satz: "no profit, no jury, no return, aber dafür als Dank die Dokumentation!"

Ansprechpartner und Einsendeadresse:
"Internationale Künstlerinitiative
SPALTENSTEIN-PROJEKT",
Matthias Brugger,
Unterer Lettenweg 2
88677 Markdorf
www.spaltenstein-projekt.eu
gemeinsame, weltweit ausgerufene Mailart-Projekt des Fachbereichs Altenpflege der Gotthilf-Vöhringer-Schule in Friedrichshafen und der Internationalen Künstlerinitiative SPALTENSTEIN-PROJEKT;. 
Datum Künstler Ausstellung www
03.12.2010  Brigitte Messmer  "und wenn`s mein letzter Sommer wär"   
und wenns mein letzter Sommer wäre".
Durch den frühen Tod ihrer Freundin im Frühjahr diesen Jahres hat sich Brigitte Meßmer mit dieser Frage auseinandergesetzt. Was möchte man noch machen, was gibt es noch zu ordnen, welche Hoffnungen und Wünsche sollen noch in Erfüllung gehen?

Sie hat ihre Freundin bis in den Tod begleitet. Es sind vornehmlich Frauengesichter- und körper die dargestellt sind. Bilder über Gefühle und Gefühltes. Auf manchen Werken erahnt man die Bürde, die eine tödlich verlaufende Krankheit mit sich bringt, aus manchen Augen spricht Traurigkeit, auf einem anderen hält sie sich an einem Krankenhausgalgen wie an einem Rettungsanker fest, halb verschlungen vom Kokon, der Leben heißt. Bürde, Traurigkeit und Festhalten ; alles das gehört zum Leben, ebenso wie Dynamik, Tanz, Hoffnung und Schwerelosigkeit, denn auch das findet sich in den Bildern der Künstlerin wieder. 
Datum Künstler Ausstellung www
08.10.2010  Mischka Kreisle  "Zwischen den Welten"   
Geboren am 28.10.52 in Engratzhofen

Studiert:
Studium Aka München bei Professor Nagel

Ausbildung:
Ausbildung als Keramiker bei der Künstler und Keramikmeisterin Heidi Schiemann in München.

Finanzierte seine Malerei als Alphirt, auf dem Bau, und als Ofenbauer.
Wohnort in Spanien, Kanarische Inseln, und Sommer Atelier in Deutschland /Allgäu .

Gedanken zum Malen:
Malen ist eine Passion und innere Notwendigkeit.
Die richtige Beschränkung suchend in Anbetracht der endlosen Möglichkeiten.
Es wird immer ein Versuch sein, wohl wissend nur Etappen zu erreichen,
und nie wirklich anzukommen. 
Datum Künstler Ausstellung www
09.07.2010  Johanna Knöpfle     
Meine Ambition ist die Selbstreflexion.

Ich erzähle meine Geschichte und die Anderer, denn was ist interessanter als die Gegebenheit dass alles und jeder in Beziehung zu jemand oder etwas steht
.
Um möglichst authentisch arbeiten zu können bedarf es eines immer neuen Prozesses des Loslösens von allem theoretisch angeeigneten Wissen um zu meinem persönlichen Verstehen und Erleben der Dinge zu gelangen, bis hin zu Verbildlichung dieser.
Darüber hinaus wirken sich jegliche Fremdeinflüsse ganz elementar auf meine Arbeit aus, da ich ein Teil einer
Gemeinschaft bin und von ihr geprägt werde

Im Selbststudium und im Austausch mit anderen Menschen versuche ich die primären Aspekte die für meine Arbeit wichtig sind heraus zu filtern
Eines meiner größten Vorbilder ist Egon Schiele. In seinen Werken kommt so ausdrucksstark die Präsend der eigenen
Persönlichkeit zum Vorschein.( wie bei wenig anderen. )
Nöte, Ängste, Liebe und Lust, Erkennen und Verstehen. Allein um diese Faktoren dreht sich schlussendlich mein Leben.

Wie kann es gelingen diesen abstrakten Gefühlen einen Körper zu geben?
Wenn ich es schaffe eine Metapher in den Raum zu stellen um somit den andern und mir die Möglichkeit zur Interpretation zu geben ist ( meiner Meinung nach )schon viel passiert
Die meist ungeplanten Bilder oder Skulpturen eröffnen mir persönlich nach ihrer Fertigstellung einen Zugang zu meiner Befindlichkeit der ich wiederum Antwort durch ein neues Werk geben kann. Gerade dieses Wechselspiel, dieser Austausch weckt mein Interesse

Die vielen Gesichter die ich habe, die Facetten des Lebens, spiegeln sich direkt in den einzelnen Objekten, wie auch in dem Spektrum der verschiedenen Methoden und Materialien wieder Im Umgang mit ihnen stellt sich mir die Frage: wo hört die Zeichnung auf, wann fängt die Malerei an und wie weit ist es bis zur Plastik?
Johanna Knöpfle


Datum Künstler Ausstellung www
17.05.2010  Bernd Blindow Schule  die Kreativen der Bernd-Blindow-Schule   
Die Kreativen;


Die Kreativen der Bernd-Blindow-Schule Friedrichshafen die Fachbereiche Mode-Design und Grafik-Design präsentieren ihre Arbeiten in der Plattform 3/3 im Fallenbrunnen, Friedrichshafen.

Die Ausstellung öffnet am 17. Mai um 19.00 Uhr. Gezeigt wird ein Querschnitt des Schaffens der Schüler der dritten bis sechsten Semester. Die Ausstellung ist bis 28. Mai täglich von
13 bis 18 Uhr geöffnet.
Wir möchten zu diesem Event ganz herzlich einladen.
Selbstverständlich sind die maßgeblichen Lehrer am Eröffnungsabend anwesend und informieren gerne in einem Gespräch über das Lehren und Schaffen an der "BBS" Zur Ausstellungseröffnung findet eine Fashionshow der Mode-Designer statt.


Das Berufskolleg Grafik-Design bildet in einem drei-jährigen Ausbildungsgang junge Kreative zum staatlich geprüften Grafik-Designer und Mode-Designer praxisgezielt aus. Informationen zur Ausbildung gibt Ihnen gerne der Fachleiter mit der Email gerd.klasen@gmx.de oder besuchen Sie unseren Design Evening am 12.05.2010 ab 18 .00 Uhr, Allmannsweiler Straße 102, Friedrichshafen.




Uwe Koslowski
Dozent Grafik-Design
Projektleitung 
   
Datum Künstler Ausstellung www
30.04.2010  Natascha Maier  Chaos und Ordnung   
Schwarz-/weißdenken. Denken. Strukturen. Denkfluss. Grenzen.
Strukturen und Grenzen, Ordnungen und Unordnungen, aufstellen und durchbrechen. Befreiend und erdrückend zugleich.
konstruiert (grafisch)/ frei, schwer/leicht, hell/dunkel,
zerbrechlich/robust, viel/wenig etc.
Das Thema Chaos und Ordnung wurde hier mit verschiedenen Materialien, Formen und vorallem mit Kontrasten umgesetzt. Ganz bewusst wurde fast ausschließlich Schwarz und Weiß verwendet. In der Zeit von Reizüberflutung
sollte der Fokus somit auf das Wesentliche gelenkt werden. Als Bruch wurde Rot verwendet.
Chaos und Ordnung 
Datum Künstler Ausstellung www
05.03.2010  Schüler der Bernd Blindow Schule  Junge Kreative ehren Alte Meister   
Junge Kreative ehren ALTE MEISTER

Die Abschlussklasse 22 Foto-Design des Berufskollegs Grafik Design der Bernd-Blindow-Schule präsentiert eigene Arbeiten unter dem Thema "Junge Kreative ehren ALTE MEISTER" in der Plattform 3/3 des Technologiezentrums Fallenbrunnen. Die Ausstellung wird am 5. März 2010 um 19:00 Uhr eröffnet. Die ausgestellten Arbeiten sind Ergebnis eines Projektes, bei dem Fotografien berühmter Künstler der 20iger und 30iger Jahre nachgestellt und mit historischen Kameras fotografiert wurden. Die Arbeiten zeigen die große Faszination, die die analoge Fototechnik, gerade im Zeitalter der Digitalen Fotographie, auf junge Menschen ausüben kann.

Projektleitung, Dozentin Elke Sckell
foto@elkesckell.de

Fachleiter Graphik Design, Gerd Klasen
gerd.klasen@gmx.de 
Datum Künstler Ausstellung www
15.01.2010  Christo und Jeanne Claude     
Erika Lohner für die Plattform 3/3 Friedrichshafen Fallenbrunnen
Dornierstr. 61, 88048 Friedrichshafen
Tel.: 07541/42416 E.-Mail: erika.lohner@t-online.de (Kurztext)


In der Plattform 3/3 zeigen die Galeristen Jo Walter und Gundolf Roy handsignierte Fotos und Grafiken des Künstlerpaares .zu „the wrapped Kreistag“ und „the Gates“.
Ebenso Fotos von Verhüllungen in kleinerem Umfang wie zum Beispiel in der Firma Würth, Schraubenfabrik, Die Grafiken sind fast immer mit handschriftlichen Anmerkungen versehen. Ein Teil des Bildes besteht aus handgezeichneten Lageplänen der entsprechenden Objekte. . Christo und Jeanne Claude. finanzieren über den Verkauf ihrer Fotos und Entwürfe ihre gesamten Kunstprojekte. Sie verzichten vollständig auf Sponsoren.
Handsignierte Unterschriften von beiden Künstlern wird es in Zukunft nicht mehr geben, da Jeanne Claude im letzten Jahr in New York verstorben ist. Die Preise liegen ab 300,00 ¤ aufwärts je nach Größe und Auflage.

Vernissage Kunstfreitag, 15.01.2010 20.15 Uhr
beide Galeristen werden anwesend sein
Die Laudatio hält Dr. Hartmut Lippig, Vorsitzender des Kunstvereins Ulm

Geöffnet: :Samstag 16.01, Sonntag 17.01. 2010 13 - 18 Uhr
Samstag, 23.01, Sonntag 24.01.2010 13 – 18 Uhr


Christo und Jean-Claude gehören zu den populärsten zeitgenössischen Künstlern. Sie verblüffen durch ihre unterschiedlichsten Projektschauplätze und ihre Unerschrockenheit gegenüber schier unüberwindlich scheinenden Schwierigkeiten; ihre Kunstwerke enthalten in unterschiedlichem Maße Elemente gesellschaftlicher, politischer, ökonomischer und umweltpolitischer Anliegen, darüber hinaus auch Aspekte der Malerei, Architektur, der Skulptur und Stadt- und Landschaftsplanung; ihre Projekte sind Erlebnisse, die man nur einmal im Leben hat. Politische, soziale, juristische, ökologische Fragen rücken so stark ins Zentrum, dass vorübergehend, zumindest während der langen Vorbereitungsphase und während des Aufbaus, ästhetische Urteile weitgehend im Hintergrund bleiben. Projekte wie „the Gates“ wurden Jahrzehnte vorher beantragt, bis endlich die Genehmigung vorlag
Christo und Jean-Claude wollen Schönheit und Freude mit ihren Werken erleben und vermitteln und die Grenze zwischen Leben und Kunst überwinden.
Mit allen temporären Denkmälern ist ein Moment der Erinnerung eng verbunden. Die Zeichnungen und Collagen sind ebenso analysierende wie visionierende Erprobungen der ersten Projektidee.
Die Verhüllung des Reichstags in Berlin und the Gates im Central Park in New York waren sicher einige der weltweit beachtetsten künstlerischen Aktionen in den vergangen Jahren. 100.000 m² dickes Polypropylengewebe wurde für die Verhüllung des Reichstages verarbeitet. Bei „the Gates“ waren 600 Arbeiter in Achter-Teams verantwortlich jeweils 100 Tore aufzubauen. Dies geschah alles in eigener Finanzierung.
Christo wurde bekannt, nachdem er sich dem „Nouveau Réalisme“ (französische Künstlerbewegung) angeschlossen hatte obschon er nie Mitglied der Gruppe war. Wie bei den meisten Protagonisten, der aus dem Nouveau Réalisme hervorgegangenen. Soziologisch inspirierten Kunstauffassung, entwickelte sich seine Kunst ursprünglich aus der Assemblage. Erst später realisierte Christo zusammen mit seiner Frau Jeanne-Claude Verhüllungsaktionen an Gebäuden und Großprojekte in Landschaftsräumen.