Ausstellungsarchiv

 2017   2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010   2009   2008   2007   2006   2005   2004   2003   2002 

Datum Künstler Ausstellung www
13.12.2013  Künstlertreff  es Weihnachtet   
Künstler und solche, die sich der Kunst verschrieben haben .
Alsoi Kunst-Liebhaber,

einen Abend zum Feiern und Diskutieren.
Jeder bringt etwas Essbares für`s Büffett mit .
Wir haben hoffentlich Musik.
Und schön wäre es, wenn jeder wieder ein kleines Päckchen packt, das war vor ein paar Jahren richtig schön.
Ich bitte um Zusage unter "erika.lohner@t-online.de

Erika Lohner
Und etwas Kunst für die Wand, Es gibt keine Ausstellung bis zum 31. Januar 2014 
   
Datum Künstler Ausstellung www
08.11.2013  Kurt Lauer  moderne Oelmalerei   
Biographische Notizen zu
Kurt Lauer


Seine Geburtsregion Bodensee, blieb der am 11. Januar 1945
in Radolfzell geborene treu.

Der Kunstmaler und Jazzmusiker, erlernte zuerst den Beruf
des Vermessungstechnikers.

Seine Liebe zur Malerei und Musik ,
liessen ihn zu einem „Kunstbigamisten“ werden.

Seit 1974 ist er hauptberuflich als Kunstmaler tätig.
Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland .
Basel, Zürich, Genf, München und Ostende, um nur einige zu nennen.
Ankäufe vom Land Baden Württemberg und der Thurgauer Kantonalbank
u. a. unterstreichen den Stellenwert seiner Arbeiten.

Lauer`s Bilder mal eher abstrakt, mal betont surrealistisch,
lassen eine ungewöhnliche Liebe zum Detail erkennen.
Hier entdecken wir neue Welten,
die mit einem Blick nicht zu erfassen sind,
die aber, wenn man sich öffnet,
für den Betrachter dem eigenen Gefühls-
Phantasie- und Seelenhaushalt unendliche Weiten erschliessen.

Kurt Lauer ist ein Entdecker, Forscher, ein Philosoph-
der Kolumbus der Malerei.
In seinen Meisterwerken paaren sich , Phantasie, Zufall und Visionen
kombiniert mit altmeisterlichen Handwerk in idealer Art und Weise.

Lassen wir uns Optisch beschallen und reflektieren wir
diese Laune in eine positive Zukunft….

Kurt Lauer
Säntisstr.8 8280Kreuzlingen

www.kurtlauer.ch 
Datum Künstler Ausstellung www
04.10.2013  Arno F. Dirksen  " im Augen Blick "  www.arno-dirksen.de 
Arno F. Dirksen
geboren 1938 in Ziegellack/Westpreußen
Schiffsjunge auf >Schulschiff Deutschland<
Lehrtätigkeit an Haupt- und Gewerbeschule
in Deutsch, Theater, Fotografie
Seit 1993 intensive Malstudien u. a. an der
Freien Kunstakademie Mühlhofen und der
EUROPÄISCHEN KUNSTAKADEMIE Trier
Wichtigster Lehrer: Matthias Kroth


Sein Thema heißt: >Licht, Wind, Wasser werden Farbe<
Der Zauber des Lichtes in seinem ewigen Spiel mit Wasser und Wind treibt ihn um und an und will sich immer wieder neu in Farbe verwandeln und Gestalt werden.
Arno F. Dirksen lebt und malt in Überlingen am Bodensee. In seinem Atelier entstehen - oft auf mehreren Leinwänden parallel - in expressiven Prozessen seine großen und dynamischen Bilder. Meistens sind es bewegte Segelszenen, die sich aus vielfachen Farbüberlagerungen entfalten und einen das Stirb-und-Werde beim Entstehen spüren lassen. Der Betrachter wird praktisch ermuntert, mit seinen Augen den Prozess fortzuführen. In der Seglerzeitung schreibt Sabine Hell über seine Bilder: „… sie bedürfen keiner Realität, sie erzeugen eine.“ - Und sie finden ihre Liebhaber europaweit.
Bevor er Anfang der 1990er Jahre zur Malerei fand, war er Lehrer und unterrichtete über Jahrzehnte Fotografie im Bereich Kunsterziehung und inszenierte mit Jugendlichen lebendiges Theater, was seine Fortsetzung heute in der Malerei findet.

Klaus Karsten, Kunstsachverständiger und Kurator der hace-Stiftung, schreibt zu Dirksens Malerei im Kulturmagazin Bodensee Nr. 90, 2013
>Als aktiver Segler vermittelt Arno F. Dirksen authentisch Segelsportmotive...
Allerdings illustriert und dokumentiert er dabei nicht real vorgefallene Regattasituationen. Vielmehr generalisiert er, verweist auf Typisches. Darüber hinaus vermitteln seine Bilder etwas noch Grundsätzlicheres:
die risikohafte Auseinandersetzung mit den Naturgewalten Wetter und Wasser, Wind und Wellen. Symbolisch stehen Segel und Boote für Daseinsbewältigung überhaupt.
Dabei bedient sich Arno Dirksen stilistischer Mittel aus drei Epochen der bildenden Kunst. Gegenständliche Elemente seiner Bilder reichen gelegentlich in die Vormoderne, andere gegenständliche Teile sind abstrahiert, und wieder andere sind völlig ungegenständlich und dem Informel bzw. dem abstrakten Expressionismus verwandt. Dabei zitiert er jedoch keinen der bedeutenden Vertreter dieser Stilrichtungen. Vielmehr hat Arno Dirksen mit dieser stilistischen Kombination in relativ kurzer Zeit – seit 1993 befasst sich der ehemalige Lehrer professionell mit Malerei - zu einer eigenständigen künstlerischen Form gefunden. Mit dieser stößt er auch zunehmend auf positive Resonanz... 
Datum Künstler Ausstellung www
06.09.2013  Margit Vischer-King     
VITA
1988 - 91 Studium - Grafik-Design und Malerei an der Freien Kunstschule in Stuttgart
seit 1988 Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland
1989 Sonderpreis der Orthodoxen Akademie auf Kreta
1990 Ankäufe der Postdirektion, Stuttgart
1992 Sonderpreis der Firma Dynamic Display, Baden-Baden
1999 Ankauf durch: Landratsamt Heilbronn;
2011 Ankauf durch: Kunsthalle messmer, Riegel
Mitglied in: Künstlerbund, Heilbronn

Einzelausstellungen
1996 Meditationshaus Bad Wimpfen
1998 Bund Bildender Künstlerinnen e.V. Stuttgart; FRESKO Stuttgart;
Kurklinik Bad Wimpfen
1999 Kulturhaus Bad Rappenau; J+P Basel
2000 Rechtsanwaltskanzlei Ott Heilbronn
2001 Kunstscheune Eberstadt
2002 Rathaus Öhringen; J+P Basel
2003 Galerie Klaus Schmitt Schwäbisch Hall
2004 Künstlerbund Heilbronn
2005 J+P Basel, Galerie Windbraut Bensheim
2006 Krankenhaus Künzelsau; Atelier Kaufmann Erlangen
2007 Pfarrscheuer Ilshofen
2008 BauART Heilbronn; Künstlerbund Heilbronn
2009 Historisches Rathaus, Bad Cannstatt
2012 Ev. Tagungsstätte, Löwenstein
2013 Sparkasse, Überlingen; Rathaus Immenstaad

Ausstellungsbeteiligungen
1994 Bund Bildender Künstlerinnen e.V. Stuttgart; Alte Kelter Mönsheim; Rathaus Reutlingen
1995 Bund Bildender Künstlerinnen e.V. Stuttgart; Alte Kelter Mühlacker
1996 Peterskirche Vaihingen
1997 Theater Heilbronn
1999+2000 Kunstverein Heilbronn
2002 Kunstverein Stuttgart; Hagenbucher Heilbronn; Galerie der Stadt Bad Wimpfen,
Kreissparkasse Heilbronn
2003 Museum Heilbronn; Altes Schlachthaus Mosbach
2004 Kunstverein Heilbronn; Bund Bildender Künstlerinnen e.V. Stuttgart; Künstlerbund Heilbronn
2005 Hagenbucher Heilbronn; Forum Künstlerinnen Stuttgart; Künstlerbund Heilbronn
2006 Kreissparkasse Heilbronn; Schwan Stabilo Nürnberg; artoz Kunsthaus Fürth; srt Nürnberg;
Hagenbucher Heilbronn; Telekom-Tagungshotel Stuttgart-Vaihingen
2007 Kunstverein Schorndorf
2008 Rathaus Stuttgart; Künstlerbund Heilbronn
2009 Kreissparkasse Heilbronn, Alte Kelter Mönsheim
2010 BBK, Karlsruhe; Ausstellung Papier, Künstlerbund Heilbronn; Landratsamt Heilbronn
2011 Kunsthalle Vogelmann, Heilbronn; Kunsthalle messmer, Riegel
2013 AllerART, Heiligenberg





Seit einigen Jahren ist mein hauptsächliches Arbeitsthema: DER KOPF
- als Gefäß für die unendliche Vielfalt von “fühlenden Wesen”.

- Yin und Yang, der Schatten nach C.G. Jung, Psychologie, Philosophie, Mythen, Märchen,
- Leben Fühlen, Denken, Sehen, Träumen und nicht zuletzt
- die Auseinandersetzung mit verschiedenen Meditationen und Religionen

= all dies fließt in fantastische, abstrakte, expressive, z.T. explosive Kopfwelten.

Diese Kopfwelten sollen durch ihre Lesbarkeit und die verwendete allgemein verständliche
Symbolsprache sowie durch z.T. eingeschriebene Textfragmente dem Betrachter viel Raum für eigene Assoziationen lassen und die Fantasie anregen.

Die momentane Arbeitsweise mit den Leinwänden ist sehr spontan, intuitiv - kommt aus dem Bauch und ist nicht vom Kopf geplant.

Alles, was sich an menschlichen oder tierischen Gestalten/Köpfen auf der Leinwand
entwickelt, ist geprägt durch eruptives, gestisches Auftragen der Farben und Texte
mit Händen, Pinseln, Farbflaschen, Spachtel, Stiften .... Es entstehen meist mehrere
Köpfe ineinander, übereinander, sie bedingen sich gegenseitig, sind frei, lösen sich
auf und gehören doch in ein größeres Ganzes.

Bevorzugte Farbe:
blau - symbolisch für Himmel, Wasser, Geist, Freiheit, Sehnsucht, Meditation, Fliessen,
Weite, Melancholie.

Häufig entstehende Symbolik in und um die Köpfe:
- Augen (die Fenster zur Seele)
- Vögel (stehen für die Freiheit des Geistes)
- Fische (aus der christlichen Tradition - stehen für Nahrung)
oder stellen den Anfang unserer Evolutionsgeschichte dar

Eingeschriebene Texte:
- als Gestaltungselement
- als Inhalte, die ins Bild führen aber auch ablenken können; in jedem
Fall jedoch zu Einhalt, Besinnung, Ausgleich und Verständigung aufrufen;
mit Lieblingsautoren wie: Tagore, Khalil Gibran, Buddha, Laotse, Nietzsche, Rilke....

Volkmar Köhler - Leiter des Künstlerbundes Heilbronn - beschreibt meine
Bilder folgendermaßen:
“Köpfe, die uns ansehen, an uns vorbeiblicken, in die Ferne schauen,
Köpfe, die wie Janus sich nach beiden Seiten wenden, Köpfe, die nicht
allein Erkundung der Physiognomie, sondern dem Türeöffnen zu Verborgenem
dienen. Zu Verborgenem, das in unseren Köpfen in der Grube der Ängste
oder der Schatztruhe der Träume schlummert.”

Er sagt: “Malen ist für MV-K eine Reise nach innendrin. Es ist eine
spontane und assoziative Malweise - gestischer Farbauftrag mit Spachteln,
Händen, Pinseln und strukturgebenden Instrumenten - die den Stoff aus
Erfahrung und Gelebtem versucht lesbar zu machen. Und dafür bringt
jeder Betrachter seine eigene Geschichte und seine eigenen Geschichten
mit. Es sind Gefühle und menschliche Grunderfahrungen, die sich öffnen
in den Welten des Dahinter.

Die Bilder von MV-K entstehen aus dem Blau heraus. Dem Blau das die
Farbe der Klarheit, der Sehnsucht und Weite sowohl wie die Farbe des
Denkens und der Tiefe in uns ist. Es ist die Farbe, die in einen Bereich
führt außerhalb des Gegenständlichen und Begrifflichen, in die
Seelenwelten, die im Kopf angesiedelt sind.

Der Kopf ist im Bild die Struktur, die zusammenhält und zusammenfasst,
das Blau die Farbe, die öffnet. Und sie öffnet auch für Träume.”

In diesem Sinne: viel Freude beim Träumen in meinen Bildern! 
Datum Künstler Ausstellung www
05.07.2013  Sepp Mahler  "Vagabund-Maler-Poet"   
Sepp Mahler - Biographie

Sepp Mahler wurde 1901 im Wurzacher Leprosenhaus geboren, eines der wenigen heute noch erhaltenen Seuchenspitäler. Diese Leprosen- oder Siechenhäuser (auch Gutleutehäuser) lagen außerhalb der Stadt und unterstanden einst geistlicher Aufsicht. Das Bad Wurzacher Siechenhaus ist wohl eines der ältesten dieser Art und in dieser Gegend. Im Werk Sepp Mahlers kam das Siechenhaus immer wieder als Leitmotiv vor und wurde in seinen Bildern zum Sinnbild menschlichen Schicksals.
„Mahler war ein Stück liebenswürdigen Oberschwabens und ein Mensch von Fröhlichkeit und Bescheidenheit. In der Stadt war er als freundlicher Mann im blauen schwäbischen Fuhrmannskittel bekannt. In Württemberg wurden Gott und Geld gleich hoch geachtet, womit sich im allgemeinen Sprachgebrauch Verniedlichungen wie Göttle, Geldle und Schwäble eigentlich verboten. Doch Mahler war wohl der einzige Schwabe, der es wagte, das Geld zum Geldle zu degradieren und somit diesem ungeschriebenen Gesetz entgegenzutreten.“(ThaddäusTroll) Sein unruhiger Geist zeigte sich bereits in jungen Jahren, als er mit 14 Jahren von daheim nach München durchbrannte, um dort Maler zu werden. Später wurde er Vagabund, Walfänger, Matrose, Arbeiter in einer Tranfabrik und Kosmopolit.
Als Mahler sich 1922 an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bewarb, war er einer von 100 Bewerbern. Dass ausgerechnet er zu den 10 Auserwählten gehörte, zeigt sein schon damals außergewöhnliches Können. So besuchte er im Winter 1922/23 die Zeichenklasse bei Prof. Waldschmidt. In München war er dann als Dekorationsmaler tätig, trampte bis Island und Istanbul, malte im Straßengraben und dichtete auf der Landstraße. Von Bedeutung ist dabei vor allem sein kubistisches Frühwerk, das in dieser Zeit entstand. Schon 1924 nahm er an einer Ausstellung in Berlin bei Herwarth Waldens Galerie der Sturm teil. Dort waren auch so bekannte Künstler wie Paul Klee, Marc Chagall, Lyonel Feininger und Oscar Kokoschka vertreten. Der Durchbruch gelang Mahler jedoch erst in den 30er Jahren, als er an einer Ausstellung bei Gurlitt in Berlin teilnahm. 1933 jedoch wurden seine Bilder durch die Nazis beschlagnahmt und er wurde wegen seiner internationalen Verbindungen 42 Tage in Leutkirch in sogenannte „Schutzhaft“ genommen Diese Ereignisse waren entscheidend für die Festlegung sowohl seiner Themen als auch seiner Farbpalette. Außerdem wurde im selben Jahr die internationale Vagabundenschaft verboten, zu der auch Sepp Mahler gehörte. Eine kurze aber relativ intensive Blüte der Vagabundenbewegung wurde durch die soziale Situation der Zeit hervorgerufen. So fanden gegen Ende der Weimarer Republik, zwischen 1929 und 1931, einige Vagabundenkunstausstellungen statt, an denen auch Mahler sich beteiligte. Zur Massenbewegung wurde das Landstraßenleben aber erst durch die Opfer der Weltwirtschaftskrise.
In den 50er Jahren machten zahlreiche Ausstellungen Sepp Mahler über die Grenzen Oberschwabens hinaus bekannt. 1951 las er im Pädagogischen Institut Weingarten zum ersten Mal aus seinen Gedichten und 1967 stellte er u. a. in Schussenried aus. Zu diesem Anlass erschien zum ersten Mal eine Mappe mit Gedichten und Linolschnitten. In den 70er Jahren folgten Lesungen vor dem Literarischen Forum Oberschwaben und auf Ausstellungseröffnungen.
Nach einem Sturz bei einer Bergwanderung starb Mahler am 11. Oktober 1975 an seinen inneren Verletzungen. Sepp Mahler hinterließ nicht nur ein umfangreiches malerisches Werk, sondern auch vielseitige literarische Arbeiten. Während er ziellos und zeitlos wanderte, vagabundierte und zeichnete, machte er Lautgedichte auf der Landstraße und trug sie vor; diese "Gedichte" haben zwar oft einen nicht leicht erkennbaren Sinn, drücken aber eine, nämlich seine besondere Stimmung aus.
Am liebsten malte Mahler farbenkühne Moormänner mit großen Hüten und Bauernhäuser, die seinem Geburtshaus glichen. Und er verwendete die Palette des Moores: magisches Nachtblau, aschig-stumpfes Grauschwarz, bleiches Ocker, warme Brauntöne, moosige Grünklänge, flammendes Orange. Aus diesem Grund wurde er auch oft der "Moormaler" genannt. So war ihm auch die Landschaft des Moores und dessen Gesicht besonders lieb: eine Frau, die gespenstig und starr in eine weite und stille Moorlandschaft blickt oder 2 Menschen, die im Dämmer vor dem Dorf stehen. Seine Vorliebe für düstere blaugraue Töne war unübersehbar. Manchmal aber befreite er sich davon und malte farbige Landschaften mit Blumenwiesen oder machte aus den Farben Blau, Rot und Gelb eine Blumenwiese im Sommer. Dementsprechend tragen seine Bilder Namen wie Wintermond mit Abgeschiedenen,Kartoffelstilleben,Sumpfmöslein, Tönenmoosgründlein.
Einige Motive wiederholen sich immer wieder in seinen Bildern, so z. B. der Mond im Gitterwerk der Zweige. Dieser Mond hatte für ihn die Bedeutung einer Sonne der Nacht, jener Zeit in der er am liebsten malte, weil er da der Schöpfung am nächsten sein konnte
Mahler setzte immer ein Zeichen für ungebeugte Selbsttreue: es war ihm wichtiger nach Werten eines individuellen Daseins zu leben, als sich selbst zu verleugnen. So malte er zeitlebens Menschen, deren Stellenwert in Gesellschaft gering war: Arme, Alte, Ausgestoßene, Einsame, Leute also, wie sie Jahrhunderte zuvor draußen, vor der Stadt auch das Wurzacher Leprosenhaus beherbergt hatte. Diese einstige Vagabunden-Solidarität mit den Randgruppen unserer Gesellschaft legte er auch in den Jahren der Sesshaftigkeit in Bad Wurzach nicht ab
 
Datum Künstler Ausstellung www
03.05.2013  Künstlerkreis Münchner Süden  Künstler Münchner Süden   
Es gibt ab 3. Mai 2013 die beste Gelegenheit, diese bemerkenswerte Gemeinschaft von Künstlern und Ihre Arbeiten kennen zu lernen. Einige von dieser Gruppe haben sich zusammengefunden, um in der Galerie Plattform 3/3 in Friedrichshafen ihre neuen Werke zu präsentieren.

So unterschiedlich Biografie, Alter und künstlerischer Werdegang der beteiligten Künstler/Innen sind, so beeindruckend vielgestaltig zeigen sich auch ihre Stil- und Ausdrucksmittel und die angewandten Techniken. Abstrakte und gegenständliche Gemälde in Öl, Acryl, Mischtechnik und Aquarellen, sowie Großfotos mittels Computer ermöglichen einen weit gefächerten Einblick in das Schaffen der Künstler.

Wer immer Freude an bildender Kunst hat, vorzugsweise auch in moderne, sollte sich diese Ausstellung nicht entgehen lassen. 
Datum Künstler Ausstellung www
12.04.2013  Anna Rudolf  "I crossed your way"   
ANNA R U D O L F
Freie Malerin

Geb.1943 in Usti nad Labem/Tschechien
von 1985-2003 in der franz. Schweiz domiziliert
seit 2004 am Bodensee ansässig
E-mail: mail@rudolf-art.de

Künstlerische Ausbildung
Besuch der Schule für Gestaltung in Bern, Kunstakademie Steffeln/Eifel, Freie Kunstschule Ravensburg, Kunstakademie Bad Reichenhall


Letzte Ausstellungen:

2000 Galerie d´ ARFI, CH- Denges/sur Lausanne
2000 Festival Art et Musique, CH-Veyrier/Geneve
2001 Galerie VITA, CH-Bern
2001 Art-Forum, CH-Montreux
2002 Galerie du Prieurè, CH-Lausanne
2003 Galerie Gd-R3, CH-Lausanne
2004 Plattform 3/3, D-Friedrichshafen
2005 Messe IBO, D-Friedrichshafen
2006 Galerie Prieurè, CH-Lausanne
2007 Graf-Zeppelin-Haus, D-Friedrichshafen
2009 Gemeinschafts-Expo Flugplatz Stahringen b. Radolfzell
2010 Mühle Oberteuringen
2012 Galerie Gunzoburg Überlingen
2012 Bürgersaal Konstanz mit Gruppe KG-See


Meine Bilder
in Mischtechnik auf Acrylbasis, großformatig, entstehen aus der Begeisterung am Malprozess und der Auseinandersetzung mit Farbe, Komposition, Struktur, Linie.
Unter dem Motto „Von der Erinnerung zum Bild“ setze ich Gesehenes und Erlebtes malerisch um bis hin zur freien Interpretation. 
Datum Künstler Ausstellung www
18.01.2013  Guenther Uttecht  wie gemalt   
Günther Uttecht wird zum Kunstfreitag in der Plattform 3/3 ausschliesslich abstrakte Fotoarbeiten zeigen, alle in einer für Fotos sehr kleinen limitierten Auflage von 5 Stück.

Grundsätzlich sind seine Fotos auf hochglanzpapier (50x70 cm) gedruckt und werden im schwarzen Holzrahmen 70x90 cm mit schwarzem Passepartout hinter Glas präsentiert. In der Plattform 3/3 wird G. Uttecht ca. 20 bis 25 Bilder in diesem Format ausstellen. Die Arbeiten in dieser Grösse haben einen Einheitspreis von 450,-- € das Stück.

Es ist geplant, im Foyer eine Auswahl an kleineren Formaten (40x50 cm) ebenfalls gerahmt mit Passepartout zu zeigen.

Die Motive findet er vorwiegend weltweit an Schuttmulden im Strassenraum oder auf Baustellen. Schuttmulden bestehen aus Eisen, sind farbig gestrichen und haben unzählige Verschmutzungen und Gebrauchspuren, die sofort rosten und sich permanent verändern. Er macht mit seinen Makroaufnahmen unsichtbares, nicht wahrnehmbares sichtbar und komponiert mit der Kamera rein abstrakte Bilder, die keinerlei Rückschlüsse auf das aufgenomme Objekt mehr zulassen, keinen Hinweis mehr auf die Schuttmulde enthalten.

Eine Auswahl seiner Arbeiten wird er in Friedrichhafen in der Plattform 3/3 unter dem Titel

„Wie Gemalt“

Zeigen.

Guenther Uttecht
Schoene Aussicht 44
65760 Eschborn
06173 67122
www.mainimage.de



Guenther Uttecht
Freischaffender Fotograf und Künstler
Lebt in der Rhein-Main-Region bei Frankfurt

Während die Fotografie sich derzeit an klassichen Malern und Motiven orientiert, ist G. Uttecht stark von der abstrakten Moderne beeinflusst. Seine Fotoarbeiten erinnern eher an Arbeiten von
Mark Rothko, Cy Twombly, Emil Schuhmacher, Anselm Kiefer oder Gerhard Richter ohne diese zu kopieren oder nachzuahmen.

Er bezeichnet seine Fotos als abstraktes „malen“ mit der Kamera.

Seit 2008 hat G. Uttecht im In- und Ausland sehr erfolgreich ausgestellt und unzählige Arbeiten verkauft.

Ausstellungen in Frankfurt, Berlin, Hamburg, Bonn, London, Singen, bad soden, Kelkheim uvm.

Insbesondere Sammler von moderner Malerei sind von seinen Arbeiten beeindruckt.

Aber auch in öffentlichen Gebäuden hängen von Ihm Bilder. Z.B.

Regierungspräsidium Karlsruhe
BHF-Bank Frankfurt am main
VKT-Planungsgesellschaft Frankfurt am main
Architekturbüro Schuhmacher&Dohmke Karlsruhe
Messe Karlsruhe, Res-Ebert Messebau
BBC London

Über ihn und seine Fotoarbeiten haben die
Frankfurter Rundschau, die
Frankfurter Neue Presse und die
Main-Post